Gemeindereise nach Prag

mit Rosemarie Valentien und Günther Dellbrügger

Die Tainkirche am Altstädter Ring



Wir planen eine Gemeindefahrt nach Prag, der altehrwürdigen Hauptstadt Böhmens, die man die Goldene, die Hunderttürmige, die Mutter der Städte genannt hat. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs sie nach und nach aus kleinen Ansiedlungen auf beiden Seiten der Moldau, überragt von der Burg Hradschin mit seinem Veitsdom.
Eine alte Legende verbindet die Stadt Prag mit der sagenumwobenen Seherin und Fürstin Libuscha. Sie prophezeite die Gründung mit den Worten: “Ich sehe eine große Stadt, deren Ruhm bis zu den Sternen reicht.”
Unter Kaiser Karl IV erlebte die Stadt dank seiner langen, klugen und friedfertigen Regierungszeit (1346 – 1378) eine Blütezeit. Er suchte die politische Idee des Kaisertums auf neue religiös zu fassen. Vermittler des göttlichen Gesetzes wollte er sein, das durch Christus auf die Welt gekommen ist. Selbst in der Zeit der großen Pest von 1348, dem Massensterben mit Judenmord und Geißlerzügen schuf er ein zufriedenes Zeitalter. Dem Besuch der abgeschiedenen Burg Karlstein, dem Aufbewahrungsort unzähliger Reliquien in der eigens dafür geschaffenen Heilig Kreuz Kapelle wird ein ganzer Tag gewidmet sein.

Ein kleiner Faltprospekt gibt über Einzelheiten wie Termin, Programm und Preis Auskunft. Er liegt in der Gemeinde aus.