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Gründung und Ausbreitung

Der erste vollständige Vollzug der Menschenweihehandlung ist die Geburtsstunde der Christengemeinschaft. Ihr gingen wichtige Vorbereitungen voraus, die durch die unermessliche selbstlose Hilfe Rudolf Steiners (1861 -1925) ermöglicht wurden.

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Gründung und Ausbreitung

Der erste vollständige Vollzug der Menschen-Weihehandlung ist die Geburtsstunde der Christengemeinschaft. Ihr gingen wichtige Vorbereitungen voraus, die durch die unermessliche selbstlose Hilfe Rudolf Steiners (1861 -1925) ermöglicht wurden.

Die Gründer der Christengemeinschaft, zu denen Friedrich Rittelmeyer und Emil Bock als maßgebende Persönlichkeiten gehörten, fanden ihre Fragen nach einer christlichen Erneuerung von ihm als zeitgerecht bestätigt. So konnte 1922 die Christengemeinschaft begründet werden. Sie ist von Anfang an selbständig, ohne jede Bindung an die bestehenden Kirchen oder ihre Verbände, obwohl sie das Christentum in Kultus und reformatorischer Gesinnung in erneuerter Gestalt fortführt.

Außer im deutschen Sprachraum bestehen mittlerweile Gemeinden auf nahezu allen Kontinenten in vielen Ländern. In den letzten Jahren wurden in Tokyo, Tallinn, Odessa, Tiflis, Madrid, Moskau, Bologna und Budapest Gemeinden gegründet.

Aufbau

Die in die Gemeinden entsandten Pfarrer verantworten, was im Sinne einer Sakramentsgemeinschaft am jeweiligen Ort geschehen soll. In sozialen und wirtschaftlichen Belangen wirken sie mit den Organen der Gemeinde zusammen.

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Aufbau

Die in die Gemeinden entsandten Pfarrer verantworten, was im Sinne einer Sakraments-gemeinschaft am jeweiligen Ort geschehen soll. In sozialen und wirtschaftlichen Belangen wirken sie mit den Organen der Gemeinde zusammen.  Eine Anzahl von Gemeinden in einem größeren Gebiet bilden miteinander eine "Region". Sie sind ihrer Rechtsform nach in der Bundesrepublik Deutschland Glieder einer Körperschaft öffentlichen Rechts.

Die Priesterschaft gliedert sich in einer neuen Form hierarchischer Verantwortung in Gemeindepfarrer, Lenker und Oberlenker, von denen einer das Amt des Erzoberlenkers bekleidet. Der Sitz der Leitung ist in Berlin.

Die Pfarrer sind hauptberuflich tätig; sie werden nicht von den Gemeinden gewählt.

Mitgliedschaft

Mit der Taufe werden die Kinder in die Gemeinde aufgenommen und begleitet bis zur Konfirmation. Was als sakramentaler Segen an Unmündigen geschieht, wird im Jugendalter durch die Konfirmation bestätigt und bestärkt.

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Mitgliedschaft

Mit der Taufe werden die Kinder in die Gemeinde aufgenommen und begleitet bis zur Konfirmation. Was als sakramentaler Segen an Unmündigen geschieht, wird im Jugendalter durch die Konfirmation bestätigt und bestärkt.

Eine bewusste Mitgliedschaft bedarf aber der Reife des Erwachsenenalters. Deshalb wird darüber erst in dieser Lebenszeit entschieden.

Menschen, die nicht in der Christengemeinschaft getauft und konfirmiert worden sind, suchen die Mitgliedschaft, indem sie zunächst am sakramentalen Leben teilnehmen. Entsteht daraus die innere Sicherheit, dass hier eine bleibende religiöse Heimat gefunden ist, so werden sie durch Aufnahmegespräche mit einem Pfarrer Klarheit über diesen freien Entschluss und seine Folgen haben.

Wirtschaftliche Belange

Seit ihrer Gründung existiert die Christengemeinschaft dank der freiwilligen Zuwendungen ihrer Mitglieder und Freunde.

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Wirtschaftliche Belange

Seit ihrer Gründung existiert die Christengemeinschaft dank der freiwilligen Zuwendungen ihrer Mitglieder und Freunde. Wer ihr Wirken ermöglichen will, gibt regelmäßig (meist monatlich) einen Beitrag nach verantwortlicher Selbsteinschätzung. Die Größe seiner Leistungen bemisst er danach, was ihm die religiöse Gemeinschaft "wert" ist und worauf er im privaten Bereich verzichten will und kann. Über ihren Bedarf und die Verwendung der Mittel berichtet die Gemeinde alljährlich.

Einen beträchtlichen Teil ihrer Einkünfte gibt jede Gemeinde an die Gesamtheit zur Verwendung für deren Aufgaben (hierzu mehr unter "Organisation").
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